Funktionsweise der Venusfliegenfalle

Ich habe bei uns zwei Würmer gefunden und spontan an die Venusfliegenfalle verfüttert. Dann dachte ich mir, dass ich mit dem Video erklären könnte, wie diese spektakuläre Falle eigentlich funktioniert.

Am Blattrand der Falle gibt es eine schmale Nektarzone. Diese zieht Insekten an, die diesen verzehren wollen. Dabei bewegen sie sich innerhalb der Falle. Etwas unter der Nektarzone befinden sich dabei drei Fühlerborsten (auf jeder Seite der Falle), die das Zusammenklappen auslösen. Hierzu müssen zwei Fühlerborsten innerhalb von 20 Sekunden oder nur eine Borste zweimal berührt werden.

Das Umknicken erzeugt ein elektrisches Feld, was zu einer Verschiebung der Calciumkonzentration in den Zellen führt, die das Zusammenklappen auslöst.

Die Reaktion der Falle erfolgt generell innerhalb 1/20 Sekunde. Wenn die Bedingungen nicht ideal sind, zum Beispiel bei Lichtmangel oder Kälte, dann dauert das Zusammenklappen wesentlich länger.

Beim ersten Zusammenklappen schließt sich die Falle nicht komplett. Zunächst wird geprüft, ob sich die Beute im Inneren bewegt. Schließlich will die Pflanze kein Laubblatt verdauen.

Wenn sich das gefangene Objekt noch bewegt, schließt sich die Falle komplett und gibt dem Insekt keinen Bewegungsraum mehr.

Jetzt werden Rezeptoren angesprochen, die Enzyme, sogenannte Proteasen, herstellen. Diese lösen nun langsam alle verwertbaren Stoffe des Insekts auf. Die Nährstoffe werden dann von sich in der Falle befindlichen Drüsen aufgenommen. Die Verdauung dauert in der Regel drei bis fünf Tage. Dabei kann die Falle maximal siebenmal zusammenklappen, wobei maximal zwei bis drei Mahlzeiten verdaut werden können. Danach stirbt das Blatt ab.

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