Das Fütterungsexperiment

Die erste Woche des Experiments ist vorbei und es gibt einen Zwischenstand. Falls du nicht weißt worum es geht, dann schau dir doch diesen Beitrag genauer an. Hier ist alles erklärt

Dieser Artikel wird laufend bis zum Experimentende (31.10.2021) aktualisiert.

Woche 1

Es stellte sich heraus, dass es doch ziemlich kompliziert ist den kleinen Pflänzchen das Essen portionsgerecht zu servieren.

Während bei der Milchfütterung die große Schwierigkeit besteht kleine und größere Tröpfen aus der Spritze zu erhalten, sind die Brocken bei den roten Mückenlarven immer zu groß. Beim Fischfutter habe ich das Problem, dass das Zeug besser klebt als Pattex.

Es ist daher doch recht Mühsam die Pflänzchen zu füttern.

Bei der Milch stellst sich auch heraus, dass die Tentakel nach der Fütterung nicht wieder funktionsfähig sind, sie bleiben an der Stelle, an der sich der Tropfen befand. Das muss ich beobachten und wenn es der Pflanze schadet, werde ich zunächst das Verhältnis von 1:9 auf 1:19 ändern. Sollte auch das nicht zum gewünschten Erfolg führen, muss ich die Milchfütterung abbrechen.

Bei den roten Mückenlarven ist es sehr schwierig kleine Portionen auf die winzigen Drosera Blätter abzulegen. Hier denke ich, werde ich es einmal mit trockenen Larven probieren.

Auch ist mir aufgefallen, dass die Brocken doch recht schnell trocknen. Ich muss das auch beobachten, ob die Pflanzen es gänzlich aufzehren können, bevor es anfängt zu schimmeln.

Aber man muss sagen, dass die Mückenlarven hervorragend angenommen werden.

Die Fischflocken hingegen kleben wie sau und man bekommt sie kaum auf das Blatt. Jedoch wird es restlos aufgelöst und es finden sich keine Reste auf den Blättern.

Nach einer Woche lässt sich zwar noch nicht viel zum Verlauf sagen. Aber die Pflanzen machen sich recht gut. Ich habe auch das Gefühl, dass sich die gefütterten Pflanzen nach einer Woche wesentlich besser entwickelt haben als die Kontrollgruppe ohne Fütterung.

Ergebnis nach einer Woche

Woche 2

Nachdem die Futterstücke aus der ersten Woche zu klein waren, habe ich nun größere Stücke genommen.

Und es war zu befürchten aber leider waren die Stücke zu groß und fangen an zu schimmeln. Einzig bei der Milchfütterung kommt es zu keinem Schimmelbefall.

Flocken fangen an zu schimmeln, da die Menge zu groß ist.

Meine Konklusio: Wieder kleinere Stücke nehmen aber auf wesentlich mehr Blättern verteilen. So erhält die Pflanze auf jeden Fall ausreichend Nährstoffe.

Von Vornherein war klar, dass die gefütterten Pflanzen einen Wachstumsvorteil haben werden. Die Kontrollgruppe wächst nicht sonderlich schnell und bei den anderen drei Gruppen ist ein starkes Wachstum zu verzeichnen.

Ganz klar zu erkennen ist das starke Wachstum der Gruppen 1 – 3.

Auch die Drosera filiformis ssp. filiformis kann ihr Wachstum nicht verstecken. Sie hat in der ersten Woche ein wenig Flockenmatsch und in Woche 2 Mückenlarven erhalten.

Woche 3

Updates kommen bald

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